Weihnachtszeit in Kanada

Der Herbst war kaum vorbei, da begann hier die schöne Vorweihnachtszeit. Schon Anfang November wurden in Mission die Häuser und natürlich die Schule geschmückt und ich begann mit meiner Gastfamilie zu backen, Weihnachtsmusik zu hören und zur bevorstehenden „schönsten Zeit des Jahres“ Pläne zu schmieden. Zu Hause dekorierten wir wirklich jeden(!) Raum. So etwas Verrücktes habe ich noch nicht erlebt.
Anfang Dezember besuchten wir den Deutschen „Christmas Market“ in Vancouver. Vor allem Work and Travel „Reisende“ verkauften an den Ständen Brezel, Würstchen und andere Spezialitäten aus der Heimat. Außerdem wurden Pyramiden, Kugeln und Handwerkskunst – made in Germany – angeboten. Die größte Attraktion war jedoch der Bayerische Stand, an welchem Bier und Weißwürste angeboten wurden. Wir hatten sehr viel Spaß, aber man musste einen ziemlich hohen Eintritt bezahlen.
Mit meiner Jazzband haben wir über 3 Monate für das jährliche Weihnachtskonzert an der Schule geprobt. Nun war es soweit und ich hatte sogar ein kleines Solo. Das war eine besondere Erfahrung für mich, da es mein erstes Konzert am Klavier war. Natürlich waren Tina, meine Gastmum und Jordyn, meine Gastschwester auch als Zuschauer da und ich musste an meine vielen Konzerte mit meinem Orchester zu Hause denken.
Kurz vor den Weihnachtsferien traf leider ein Orkan mit Windstärke 10 auf unser kleines Städtchen und andere Landesteile von British Columbia. Ausgerechnet in Mission (und auch noch direkt vor unserer Haustür) fiel durch den starken Sturm ein Baum um und beschädigte die Stromleitung, so dass wir drei Tage lang keinen Strom hatten. Am 22.12. war dann alles repariert. Der Kühlschrank lief wieder und die Heizung zum Glück auch!!
Denn bald war es soweit. Seit vielen Tagen legten schon alle aus der Familie ihre Geschenke unter den Weihnachtsbaum und es war kaum noch ein freies Plätzchen zu finden. Sogar die Päckchen von meiner Familie aus Deutschland fand ich darunter.
Den 24. Dezember (Christmas Eve) haben wir mit der Familie und mit Freunden verbracht. Wir haben ein lustiges Kartenspiel gespielt, bei dem ich sogar gewonnen habe und es gab sehr leckeres Finger Food.
Am 25. Dezember (Boxing day), dem eigentlich wichtigen Feiertag hier, habe ich die Tradition in meiner Gastfamilie miterlebt, dass der Erste der früh aufwacht alle anderen wecken darf und dann erst einmal Kaffee kochen muss. Wir haben uns dann gemütlich um den Weihnachtsbaum versammelt, um gemeinsam die Geschenke auszupacken. Meine Gastfamilie hat mir wirklich eine Freude mit den Geschenken gemacht; sie haben sich aber auch sehr über meine Überraschungen gefreut.
Gegen Mittag haben wir Freiwilligenarbeit geleistet, indem wir bei einem Weihnachtsessen für Obdachlose geholfen haben. Mein Gastvater und mein Gastbruder waren die „Securities“, meine Gastmama war die „Kellnerin“ und meine Gastschwester und ich haben Getränke ausgeteilt. Das war wieder eine ganz neue und andere Erfahrung für mich.
Anschließend sind wir zu einem gemeinsamen Abendessen mit der ganzen Familie gefahren.

2018 war das erste Jahr, wo ich Weihnachten nicht zu Hause verbringen konnte. Trotzdem war es schön und meine Eltern haben mich mit einer super Idee überrascht. Am „Heiligen Abend“, als es nämlich in Deutschland schon 18 Uhr war und hier (durch den Zeitunterschied von -9 Stunden) erst früher Morgen, habe ich direkt nach dem Aufstehen live über PC die Bescherung auch in Berlin miterleben dürfen. Natürlich war auch dort ein kleines Päckchen mit Überraschungen für meine Familie angekommen..

 

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Weihnachtsdekoration
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Vancouver zur Weihnachtszeit

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überall wurde es weihnachtlich dekoriert
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die Folgen des Orkans
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Sicherheitsvorkehrungen an der Schule wegen des Orkans
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unser Weihnachtsbaum mit den Geschenken darunter
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für jeden hing eine Socke mit Geschenken über dem Kamin
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über die Kanadasocken von meiner Gastfamilie habe ich mich besonders gefreut
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Freiwilligenarbeit mit meiner Gastschwester

 

 

 

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A night in Seattle

Schon sehr lange freute ich mich auf den Ausflug nach Seattle. Alle waren aufgeregt für den Wochendkurztrip. Wir starteten an einem Samstagmorgen. Von Mission bis zur US-Grenze sind es nur 15 Minuten mit dem Bus. Die Einreise war unkompliziert. Meine Gastmama hatte mir zuvor geholfen einen ESTA-Antrag online auszufüllen, um ein Visum in die USA zu beantragen. Nach einer 4-stündigen Fahrt waren wir in Seattle (Bundesstaat Washington) angekommen. Ein besonderes Ziel war der CN-Tower. Von dort hatte ich eine sehr schöne Aussicht über Seattle bei Sonnenuntergang bzw. im Dunkeln als die ganze City beleuchtet war. Ein wunderschöner Ausblick!Danach, mit dem Gedanken, dass es am Sonntag sehr früh losgeht, sind wir alle ziemlich kaputt ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen durften wir eine Busrundfahrt genießen. Wir sind zum Beispiel zu dem Football Stadium der Seattle Seahawks oder auch zur Waterfront wo den ganzen Tag etwas los ist, gefahren. In unserer Freizeit, sind meine Freunde und ich durch die Stadt gelaufen und haben nach Weihnachtsgeschenken und Souvenirs Ausschau gehalten. Wir waren auch auf einem großen „Flohmarkt“ mit ganz viel Essen und Krimskram. Seattle ist eine sehr beeindruckende Stadt und mir hat es dort sehr gut gefallen!

CN Tower

❤️❤️❤️❤️

Sonnenuntergang vom CN-Tower

am Footballstadium der Seahawks

Waterfront

Mein erster Schwimmwettkampf und meine perfekte Gastfamilie

Mein erster Wettkampf mit dem Schwimmteam fand in Surrey statt, einer Stadt südöstlich von Vancouver und nahe der Grenze zur USA. Schon sehr früh trafen wir uns mit meiner Trainerin. Mein Gastpapa brachte mich zur Schule. Eine interessante Autofahrt erwartete uns. Wie schon so oft habe ich unterwegs über die herrliche Landschaft gestaunt. Natur pur! Wir fuhren über gigantische Brücken, überall war Wasser und natürlich Gebirge zu sehen.
Die Schwimmhalle, in welcher der Wettkampf stattfand war sehr großzügig und modern mit 50 Meter Bahnen ausgestattet und ist bekannt als Austragungsort von vielen internationalen Wettkämpfen. Erstaunlich viele Schüler (alle aus der Region British Columbia) nahmen am Wettkampf teil. Es waren insgesamt über 800 Teilnehmer anwesend und es war sehr beeindruckend. Ich musste bei dem gesamten Wettkampf drei „Einheiten“ schwimmen und war währenddessen sehr aufgeregt. Letzendlich hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich habe den 9. Platz in meiner Altersklasse belegt und war sehr stolz dabei gewesen zu sein. Die Schwimmsaison ist jetzt leider vorbei..

Außerdem möchte ich erzählen, dass mein Verhältnis zu meiner Gastfamilie sehr herzlich ist. Alle sind für mich da. Nicht nur mein Gastpapa, der mich an diesem Tag sogar schon um 5.45 Uhr zum Treffpunkt an der Schule gebracht hat und nach wie vor hervorragendes Essen kocht. Auch meine Gastmama ist sehr um mich besorgt und fährt mich überall hin. Vor dem Schwimmwettkampf hat sie mir eine sehr liebe Nachricht gesendet und mir Mut gemacht.

Irgendwie passiert hier immer etwas Neues und Aufregendes. Sogar ein gebrauchtes Keyboard hat mir meine Gastfamilie organisiert, damit ich zu Hause für die Jazzband üben kann.
Letzte Woche hat Tina einen „schönen“ Tag mit Jordyn und mir geplant, weil meine Gastschwester Geburtstag hatte. Sie hat an diesem Tag ihren Führerschein bestanden und wir waren anschließend essen und meine Gastschwester hat sich ein Tattoo stechen lassen.
Mit ihr verbringe ich viel Zeit und wir haben viele gemeinsame Freunde.

Es ist zwar erst Mitte November und trotzdem hält die Adventszeit schon Einzug in Mission. Viele Häuser sind bereits geschmückt, auch bei uns steht der erste kleine Baum im Haus und wir haben den hier sehr populären amerikanischen Weihnachtsfilm „The Grinch“ im Kino gesehen.

Die Zeit in Kanada vergeht leider viel zu schnell.. habt einen schönen Tag!

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meine Schwimmfreundin

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mein Schwimmteam
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meine Gastschwester hat ihren Führerschein bestanden!
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… ihr erstes Tattoo
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sie ist so ein wundervoller Mensch

 

Trick or Treating

Halloween wird in Kanada sehr groß gefeiert. Am Halloweentag gehen nicht nur die Schüler geschminkt und mit Kostümen in die Schule, sondern auch die Lehrer. Zum „Lunchbreak“ gab es dann in der Turnhalle eine kleine „Party“ mit Süßigkeiten und Musik.

Die Häuser sind geschmückt und gruselig dekoriert. Ich bin am 31.10. mit Freunden losgezogen, um Süßigkeiten zu sammeln. Bei den meisten Häusern muss man gar nicht erst klingeln, sondern die ganze Familie hat sich schon vor dem Haus mit einer Feuerstelle und Musik versammelt. Insgesamt hat mir Halloween hier sehr gut gefallen und sehr viel Spaß gemacht.

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meine Gastmama, meine Gastschwester und ich haben am Tag zuvor Kürbisse geschnitzt
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„Party“ in der Turnhalle

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Ich als Joker und Saskia als Engel angemalt

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Trick or Treating

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Outdoor Abenteuer im Herbst

21. Oktober 2018

Hello again, schon wieder habe ich soo viel zu berichten.
Letzten Samstag war ich mit meiner family auf einer Kürbisfarm. In Kanada ist es nämlich Tradition Ende Oktober eine solche Farm aufzusuchen, um sich seinen „perfekten“ Kürbis auszusuchen. Kurz vor Halloween (bei uns wird es am nächsten Samstag geschehen) werden wir den Kürbis schnitzen und es wird ein „Pumpkingericht“ gekocht. Darauf freue ich mich schon sehr, denn ich habe erst 1x als ich noch sehr klein war mit meinem Opa einen Kürbis geschnitzt.
Mit meiner Gastmum habe ich außerdem noch wunderschöne Aussichtspunkte in Mission besucht. Es war ein toller Tag und ich bekomme immer mehr Eindrücke von British Columbia.

Gestern wurde von der Schule ein Rafting Tagesausflug für die International Students organisiert. Und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu erzählen. Als wir nach einer 1-stündigen Busfahrt in Chilliwack angekommen sind, haben wir Neoprenanzüge angezogen und dann ging es auch schon los zum Fluss. Uns wurden die Sicherheitsregeln für das Raften erklärt, dann bekamen wir Paddel und die Tour ging los. Meine Gruppe hat während der gesamten „Fahrt“ sehr zusammengehalten und wir haben uns gegenseitig geholfen die gigantischen Wassermassen zu bewältigen. Es war ein einmaliges Erlebnis und hat sehr viel Spaß gemacht. Die Natur in Kanada ist einfach atemberaubend! Wir haben unzählige Fische im Fluss umher springen sehen! Sogar einen Weißkopfseeadler, der gerade einen Fisch gefangen hat haben wir zu Gesicht bekommen. Außerdem haben wir über die vielen Angler gestaunt. Nach der Hälfte der Zeit haben wir eine kurze Pause gemacht und sind zu einem Wasserfall gewandert. Es war wunderschön, aber auch ziemlich kalt, obwohl wir immer noch bei 18 Grad und blauem Himmel herrliches Herbstwetter hatten. Letztendlich sind wir alle gesund zum Ufer zurückgekehrt und haben uns mit einem Lächeln im Gesicht mit warmen Essen in die heiße Sauna gesetzt.

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meine Gastschwester und ich auf der Kürbisfarm

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meine Gastfamilie
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 das Kürbisfeld
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der Fraser River
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der schönste Aussichtspunkt über Mission
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Rafting Tour

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unter dem Wasserfall mit der gesamten Raftinggruppe

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Nach 5 Wochen in Mission

Ich bin jetzt seit ca. 5 Wochen in Mission. Die Schule läuft super und ich finde mich nun auch vollständig im Gebäude zurecht. Ich habe Freunde gefunden, welche größtenteils International Students sind. Vor der Schule spiele ich 2x in der Woche in der Jazzband und nach der Schule gehe ich 2x die Woche zum Schwimmtraining, da ich dem MSS Schwimmteam beigetreten bin. Außerdem gehe ich noch 2-3x die Woche nach der Schule ins Fitnessstudio und 1x die Woche reiten. Meine Familie und ich gehen jeden Samstag zu einem Eishockeyspiel von der Mannschaft, in welcher mein Gastbruder mitspielt und mein Gastvater der Trainer ist. Es macht wirklich jedes mal aufs neue Spaß dabei zuzusehen und die Jungs anzufeuern. Mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich nach wie vor auch super.

Im Laufe der letzten 2 Wochen war ich auch zwei mal in Vancouver. Ich liebe diese Stadt. Die Hochhäuser, Berge und das Meer sind einfach beeindruckend. Ein paar Freunde und ich waren im „Fly Over Canada“, was im Prinzip ein „Achterbahn 4D Kino“ ist. Man sitzt in Achterbahnsitzen und fliegt durch die verschiedenen Landschaften von Kanada, welche auf einer großen Kinoleinwand angezeigt werden. Außerdem spürt man dabei den Wind und die Wassertropfen von Flüssen, es war einfach nur sehr schön und ich möchte dort auf jeden Fall im Laufe der Zeit noch einmal hingehen. In Vancouver kann man auch sehr gut shoppen, was wir natürlich ausgenutzt haben.

Dieses Wochenende war Thanksgiving und wir haben dieses bei der Schwester von meinem Gastvater verbracht. Es gab eine Suppe als Vorspeise und als Hauptgang Truthahn. Zum Nachtisch haben wir dann noch Kuchen gegessen. Es war ein wunderschöner und lustiger Tag, wir haben sehr viel erzählt und über viele Themen gesprochen und uns ausgetauscht.

Mein Englisch macht auch schon Fortschritte. Ich merke, dass ich schon sehr viele neue Vokabeln gelernt habe und manchmal sogar deutsche Wörter vergesse.

Als letztes erzähle ich noch ein paar „Random Facts“, welche mir aufgefallen sind. In Kanada stehen überall Schilder, wo „Bear Zone“ (Bären Zone) oder „Bear Country“ (Bären Land) drauf steht. Bis jetzt bin ich aber zum Glück noch keinem begegnet. Nur einem Waschbären und Wildhasen..

Die Noten in der Schule werden hier als Prozente angegeben. Eine 1 in Deutschland hat man hier zum Beispiel, wenn man über 80% erreicht hat. Wir bekommen auch meistens unsere Quizze (Tests) nicht zurück, sondern müssen im Internet gucken, wieviel Prozent wir erreicht haben. Jeder Schüler hat somit eine eigene Seite im Internet, wo er seine Noten überprüfen kann.

Am Morgen wird uns in der Schule auch kostenloses Frühstück zur Verfügung gestellt, welches viele Schüler nutzen. Es gibt zum Beispiel Müsli, Obst oder auch Wraps. Vor wenigen Tagen wurde uns auch Pizza in die Turnhalle geliefert.

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Sonnenaufgang in Mission
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Eishockeyspiel
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auf dem Weg im Zug von Mission nach Vancouver

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mit meinen Freunden in Vancouver

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Skyline

Meine ersten Erfahrungen

Ich bin jetzt seit 2 Wochen in Mission und weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu erzählen… Ich wohne in einem wunderschönen Haus, 20 Minuten zu Fuß von der Schule entfernt. Meine Gastfamilie ist super und hat mich beim „einleben“ sehr stark unterstützt. Ich verstehe mich mit meinen Gasteltern, aber vor allem auch mit meiner Gastschwester sehr gut. Meine Gastmutter ist wirklich sehr hilfsbereit und man kann sich mit ihr super unterhalten. Mein Gastvater ist der beste Koch überhaupt und ist super lustig und Jordyn, meine Gastschwester hilft mir sehr mich in der Schule zurecht zu finden und man kann mit ihr super viel Spaß haben. Ich habe außerdem zwei Katzen, Max und Cupcake.

Mein Zimmer habe ich mit meinen Sachen eingerichtet und mir zum Beispiel noch Lichterketten bzw. Kerzen gekauft. Es gefällt mir sehr gut. Mit dem Programm für die „Internationals“ von meiner Schule war ich letztes Wochenende auf einer Ranch. Dort wurden uns die Möglichkeiten geboten zu klettern, reiten oder auch zu wandern. Wir haben aber auch sehr viel über Kanada und vor allem meine Schule, die Mission Secondary School- MSS gelernt.

Die Schule hat vor einer Woche begonnen. Ich werde das erste Halbjahr die Fächer Mathe, Spanisch, Naturwissenschaften, Gitarre und Kochen belegen. Der Unterricht ist ziemlich einfach, da wir die Themen größtenteils in Deutschland schon behandelt haben. Es macht jedoch trotzdem sehr viel Spaß und die Lehrer sind einfach nur super! Nach der Schule möchte ich regelmäßig das Leisure Center besuchen. Dieses ist ein Sportcenter in welchem man z.B. schwimmen, Basketball oder Badminton spielen oder auch das Fitnessstudio besuchen kann. Ich werde außerdem in der Schulband spielen, jedoch sind die Proben leider vor der Schule und ich muss sehr früh aufstehen… 😦

Ich habe hier vor allem internationale Freunde (aus Deutschland, der Schweiz, Chile, Japan und Vietnam), aber auch kanadische Freunde gefunden. Mit zwei Kanadiern bin ich letzte Woche an einen See in der Nähe von Mission gefahren und wir haben die Aussicht genossen. Vorgestern war ich mit zwei Freunden shoppen bzw. im Leisure Center. Meine Freundin Lia und ich haben vorletzte Woche unser erstes Eishockeyspiel von der Mannschaft, in welcher mein Gastbruder spielt, besucht. Wir waren auch bei einem „Football Game“, von der Mannschaft welche meine Gastschwester trainiert. Beide Sportarten sind wirklich sehr brutal, aber machen Spaß anzusehen. Wir besuchen am Samstag unser nächstes Hockeyspiel und sind wieder sehr gespannt.

Das kanadische Essen ist super! Es gibt fast jeden Tag Salat mit z.b. Burger, Steak, Brot oder auch Pancakes. Wir gehen außerdem oft zu Tim Hortons und holen uns Bagels oder auch Tee zum Frühstück.

Habt noch nen schönen Tag!

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auf der Ranch an der Kletterwand
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meine Gastschwester und Ich
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meine Katze Max
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Shoppingtour in Abbotsford